Jahresrückblick


Schuljahr 2012 / 2013

 Berichte über das Schuljahr

Die Einschulung der neuen Erstklässler

                                        

Am Dienstag, den 11. September 2012 trafen wir Viertklässler uns in unserem Klassenzimmer. Wir bereiteten uns dort für den Einschulungsgottesdienst vor. Dann liefen wir paarweise zur Kirche hinunter. In der Kirche war ein afrikanischer Pfarrer. Er war sehr nett und wir sangen "Halleluja" und dann noch einen afrikanischen Text hinterher, der sehr lustig klang. Anabel, Celina, Elena und Louise trugen Fürbitten vor. Der Pfarrer segnete die Erstklässler vor dem Altar. Die Drittklässler standen als ihre Paten hinter ihnen. Danach spielte die Orgel und alle gingen auf den Schulhof rauf. Wir, also die Viertklässler mussten schon mal in die Turnhalle und uns auf unsere Plätze setzen. Die Erstklässler wurden dann von ihren Paten durch ein wunderschön geschmücktes Einschulungstor in die Turnhalle begleitet. Frau Regina Neef, unsere Rektorin begrüßte alle sehr herzlich. Besonders unsere lieben, neuen Erstklässler. Dann sangen wir ein Lied. Es ging so: "Hey, hello, bonjour, guten Tag, welcome, buenos dias! ..." Ein paar von unseren Viertklässlern haben ein wunderschönes Begrüßungsgedicht aufgesagt. Danach gingen alle Schauspieler hinter die Bühne. Frau Ruf hat geklingelt und wir legten mit dem Theaterstück: "Kasperle kommt in die Schule!" los. Das Theaterstück hatten wir mit Frau Ruf zusammen extra für die Erstklässler geschrieben. Das Theaterstück handelte davon, dass dem Kasperle am ersten Schultag die Schultüte geklaut wurde und zwar vom bösen Krokodil. Wir bekamen viel Applaus. Wir alle hatten auch viel Spaß beim Einüben gehabt. Anschließend haben die Drittklässler den Erstklässlern noch gute Wünsche mit auf den Weg gegeben. Zum Schluss sangen wir noch das Lied: "Du gehörst zu uns - wir gehör'n zu dir. Wenn du Freunde suchst, dann findest du sie hier." Frau Neef gab nun den Paten den Auftrag, die Erstklässler in ihr Zimmer zu begleiten, wo sie ihre erste echte Unterrichtsstunde bekamen und die Eltern haben es sich so lange bei Kaffee und Kuchen gut gehen lassen.

Wir Viertklässler haben dann die ganze Turnhalle aufgeräumt und sind dann in unser Klassenzimmer, wo wir noch ein bisschen gelernt haben.

Von Josse Stäbler, Marie Hahn, David Hutner und Jonas Geiger


Klasse 4

Klasse 1


Zeit zum Vorlesen und Selberlesen   –   unser Büchereibesuch (15.10.2012)

Frau Gort und Frau Schmitt haben  uns aus dem Buch von Otfried Peußler „Räuber Hotzenplotz“ vorgelesen. Der Räuber Hotzenplotz ist 50 Jahre alt geworden. Dann haben wir noch Bücher angeschaut und ein bisschen gelesen. Frau Gort und Frau Schmitt haben extra für uns Zwetschgenkuchen gebacken. Der hat lecker geschmeckt. Der Besuch in der Bücherei hat uns Spaß gemacht. Vielen Dank.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Schule hat Frau Merkle eine Ausstellung mit allen Büchern von Otfried Preußler gemacht. Außerdem hat sie den Hut, den Gürtel mit 7 Messern und Omas alte Kaffeemühle aufgestellt.

 

 

 

 

 

In Kunst haben wir dann selbst Bilder aus der Räubergeschichte gemalt und aufgehängt.

Von Dariush, Donja, Emma, Leonard, Max, Pauline und Samuel (Klasse 1)
 



Unser Bücherflohmarkt am 16.Oktober 2012

Wir haben einen Bücherflohmarkt in der Turnhalle gemacht. Da waren viele Kinder, die ihre Bücher verkauft und selbst Bücher gekauft haben. Auch die Lehrerinnen haben uns Bücher abgekauft für die Schule. Wir haben tolle neue Bücher kaufen können. Danach durften wir in unseren neuen Büchern lesen. Das war toll.

 

Von Dariush, Donya, Emma, Leonard, Max, Pauline und Samuel (Klasse 1)

 

 

 

 

 


Der Waldtag am 15.November                                                                               

Am Anfang sind wir zwar lange gelaufen, aber als wir dann da waren, hat uns Frau Wagner erklärt, was für Baumarten es in unserem Wald gibt. Es war sehr spannend. Wir durften sogar Rinde abmalen. Wir haben auch alles, was wir gesammelt haben, auf ein Tuch gelegt und haben geguckt, was zu welchem Baum gehört.

  Lea, Klasse 3


Der Waldtag am 22.November                                                               

Wir waren heute mit Frau Wagner im Wald. Es war sehr schön. Wir haben Äste, Zapfen und Nadeln von den Bäumen Fichte, Lärche, Tanne und Kiefer gesammelt. Dann haben wir uns einen Sitzplatz gesucht. Danach hat Frau Wagner uns etwas übe Nadelbäume erzählt. Sie hat ein weißes Tuch ausgebreitet und wir mussten unsere gesammelten Sachen nach den Baumarten Kiefer, Tanne, Fichte und Lärche sortieren. Dann haben wir uns in vier Gruppen aufgeteilt und haben ein Spiel gespielt. Später sind wir wieder in die Schule gegangen.

  Björn, Klasse 4


Ein Eislauftag mit der ganzen Schule

Am 20.11.12 trafen sich alle vier Klassen mit ihren Lehrerinnen und einigen Müttern am Spielplatz. Wir warteten auf den Doppeldeckerbus, der uns nach Reutlingen kutschieren sollte. Die vierte Klasse durfte auf der Hinfahrt als erste einsteigen. Natürlich sind alle Viertklässler nach oben gestiegen. Es gab aber auch noch Platz für die andere Klassen. Der Bus fuhr dann blitzschnell los. Die Fahrt dauerte 45 Minuten. Als wir angekommen waren, stellten wir uns alle hintereinander als Schlange auf, damit wir die passenden Schlittschuhe ausleihen konnten. Dabei waren die Erstklässler und die Zweitklässler zuerst dran. Ratzfatz zogen wir die Schlittschuhe an und wagten uns aufs Eis. Es gab dort Kufenpinguine und kleine Stühle mit Kufen, als Gleithilfe, zum Festhalten. Elena und ich haben uns mit einem Stuhl gegenseitig auf dem Eis geschoben. Wir hatten uns gerade noch den letzten geschnappt. Bald haben wir uns auch ohne Hilfe getraut, und sind frei übers Eis geschlittert. Wir hatten drei Stunden Zeit, um uns zu vergnügen. Ab und zu haben wir eine kleine Trink- und Essenspause eingelegt. Am Ende konnten wir sehr gut Schlittschuh laufen. Natürlich hat es uns auch öfters hingefetzt, es ist aber niemandem etwas Schlimmes passiert.

Auf der Rückfahrt sind die Drittklässler als erste in den Bus gestiegen und sie haben für uns Viertklässler besetzt. So saßen wir alle wieder auf dem alten Platz. Die Rückfahrt kam uns viel kürzer vor, als die Hinfahrt. Im Bus waren dann alle ziemlich müde und erschöpft. Wir haben dann noch ein bisschen getrunken und Lollies geschleckt. In Bad Niedernau wurden wir wieder am Spielplatz abgeliefert. Und wer nicht in die Englisch-AG oder zur Hausibetreuung musste, ist dann schnurstracks nach Hause gegangen.

Es war ein wunderschöner Tag!

von Nina Züfle und Elena Gramer, Klasse 4


Hörbe mit dem großen Hut

Wir sind mit dem Bus zum Theater am Torbogen  gefahren, um das Stück „Hörbe mit dem großen Hut“ anzuschauen. Die Marie aus der  4. Klasse spielte mit.  Als erstes stellten sich die Wichtel und das Monster vor, die von Kindern gespielt wurden.

Hörbe lebt zusammen mit elf weiteren Wichteln im Wald. Man erkennt ihn an einem großen Hut.  Alle hatten sich zum  Kaffee getroffen. Dann tauchte plötzlich ein Monster auf.  Dies war das Lustigste. Es hat laut geschnarcht beim Schlafen. Plötzlich wachte es auf und fraß den ganzen Kuchen auf, auf den sich Hörbe und seine Wichtelfreunde doch so gefreut hatten. Zum Glück fand Hörbe aber noch Kekse. Die Wichtelgäste hatten noch einen ganz großen Korb Früchte dabei, die in Wahrheit aber Gummibärchen waren.  Das Monster durfte dann aber auch etwas naschen. 

Am Ende durften wir auch einen Wichtelhut aufziehen und sind mit dem Bus wieder nach Hause gefahren.

Pauline und Emma, Klasse 1


Fit mit Skipping Hearts

Einige Schweißtropfen perlten, als die Trainerin mit den Viertklässlern, Frau Ruf und Frau Baur zwei Stunden lang intensiv Seilspringen übte. Am Ende kam eine mit peppiger Musik unterlegte mitreißende Aufführung für die anderen Klassen und die Eltern zustande, die allen den Spaß am Seilspringen vermitteln konnte. Die Schülerinnen und Schüler zeigten dabei viele verschiedene Übungen und Springtechniken. Im Anschluss konnten Seile in der richtigen Länge erworben werden. Da wir bei "Mission Olympic-Deutschlands aktivste Stadt" eine Vorführung mit dem Sprungseil vorbereiten wollen, motivierte uns dieser Vormittag für die Veranstaltung im nächsten Juni fleißig zu trainieren.

Regina Neef

 

   
   

Wir lernen richtiges Verhalten im Straßenverkehr

Eine Polizistin der Verkehrsschule ist mit uns Kindern in Bad Niedernau herumgelaufen und hat uns gezeigt, wie man über die Straße geht.

Sie hat uns gezeigt, wie man nicht über die Straße gehen soll, weil das zu gefährlich ist.

Wenn man die Straße überqueren will, muss man zuerst nach links, rechts, links schauen. Das gilt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Auch Adam, die dickste Katze von Bad Niedernau, läuft jetzt nur noch über den Zebrastreifen.

von Leonard und Kolja, Klasse 1


Bericht zum Krippenspiel im Altersheim 

Wir fuhren mit dem Bus nach Rottenburg in‘s Altersheim, Haus am Neckar. Dort mussten wir erst mal lange warten. Endlich ging unser Krippenspiel, auf das wir uns gut vorbereitet hatten, los. Wir haben gesungen, gespielt und vorgelesen. Maria, Josef, Engel, Hirten, Kellner des Gasthauses traten nacheinander und manchmal auch gemeinsam auf. Anschließend wünschten wir uns frohe Weihnachten und mit dem Lied „Frohe Weihnacht überall“ ging unser Theaterstück im Altersheim zu Ende. Wir bekamen ganz großen Beifall. Vor unserer Abreise bekamen wir Getränke und Lebkuchen, die uns super schmeckten. Der Bus brachte uns sicher zurück nach Bad Niedernau, Obernau und Bieringen. 

Björn, David, Jason aus der Klasse 4


Singen mit der Rottenburger Domsingschule

Wir Mädchen und Jungen aus der ersten und der zweiten Klasse haben mit Herrn Lorenz hier in der Grundschule gesungen. Die Mädchen haben gesungen „Trat ich heute vor die Türe“ und die Jungs haben ein „Gummibärenlied“ gesungen.

Es hat sehr viel Spaß gemacht. Beim Singen haben wir bestimmte Bewegungen gemacht, die uns Herr Lorenz gezeigt hat. Außerdem hatte Herr Lorenz eine besondere Pfeife mit verschiedenen Tönen. 

von Emma und Pauline, Klasse 1


Wie pflegt man Zähne richtig?

In der ersten und zweiten Klasse war Frau Krumpl-Knobelspieß  da. Sie hat unsere Zähne mit einer Paste lila gefärbt. Damit kann man die Zahnbeläge sehen.

Sie hat uns auch ein Zahngebiss gezeigt, bei dem man sieht, wie die bleibenden Zähne kommen.

Außerdem hat sie uns gezeigt, wie man die Zähne richtig putzen muss. Man putzt von hinten nach vorne und von allen Seiten. Sie hat uns auch die Zähne erklärt. Es gibt Milchzähne und bleibende Zähne. Außerdem haben die Zähne Nummern, z. B. einen 7er, 6er usw.

von Christoph, Maximilian, Samuel, Klasse1


Mit einem Falken Aug in Aug

Wie jedes Jahr hat Herr Meyer, Falknermeister und Jäger,  wieder einen großen Raubvogel mit in die Schule gebracht. Zuerst wurden die Schülerinnen und Schüler mit einigen wichtigen Informationen zu den Vögeln vertraut gemacht und durften am Schluss bei einem kleinen Quiz ihr Wissen anbringen. Die Gewinner bekamen ein Poster des mitgebrachten Falkens, die anderen ein Bild. Sven durfte den Vogel auf einem Falknerhandschuh sitzend halten.

Regina Neef

 

 

Fasnet 2013 in Bad Niedernau

Als am vergangenen Donnerstag die Schüler und Schülerinnen unserer Grundschule durch unsere Narrenzunft vom Unterricht befreit wurden und die Lehrerinnen ihres Amtes enthoben wurden, begann in ganz Bad Niedernau die „fünfte Jahreszeit“!

  

Mit einer Tanzvorführung bedankten sich die Kinder bei den Narren, die ihrerseits die Fasnetsfeier in der Turnhalle mit flotter Musik begleitet.

Auch im Kindergarten schauten die Narren vorbei. Hier wurde ebenfalls ein Lied für die willkommenen Gäste gesungen. Mit einem leckeren Buffet und Polonaise wurde hier noch lange feiert.

  

Die komplette Macht im Flecken übernahmen die Stoagrättle dann endgültig am Freitagnachmittag. Beim Rathaussturm musste die Ortsvorsteherin widerwillig den Schlüssel der Stadtkasse abgeben und ihren Arbeitsplatz räumen.


 

Die anschließende Kinder- und Seniorenfasnet im Schützenhaus wurde durch unterhaltsame Darbietungen der Baggawaggler,Stoahopser und der Weiler Narrenzunftkinder bereichert.

   

Frank Bürkle ehrte im Anschluss einige „Stoahopser“ für ihre langjährige Mitgliedschaft.

Am Abend erfreute sich der Zunftball regen Zulaufs. In dem gut gefüllten Saal des Schützenvereins herrschte bis in den frühen Morgen eine ausgelassen Stimmung.

LIEBE STOAGRÄTTLE,

ES WAR MAL WIEDER SCHÖN!

VIELEN, VIELEN DANK !!!

Kirsten Stiegler


50 Jahre Grundschulneubau in Bad Niedernau

                                                   

Bilder und Dokumente zur Schulgeschichte gesucht

In diesem Schuljahr feiert die Grundschule Bad Niedernau ihr 50-jähriges Bestehen. Präziser ausgedrückt wurde 1962  das Schulgebäude an der Marienbergstraße feierlich eingeweiht, nachdem das alte Schulgebäude beim Rathaus abgebrochen worden war. Seither haben viele Kinder die Volksschule, wie sie damals noch hieß, und dann die Grundschule besucht. Diese Schule hat über viele Jahre hinweg nicht nur die Niedernauer Kinder, sondern neben den Kindern aus Bieringen und Obernau auch die aus Frommenhausen und Schwalldorf beherbergt. Da für alle Kinder dieses erste Schulgebäude mit nur zwei Klassenzimmern bald zu eng wurde, konnte dann 1974 der Anbau mit drei weiteren Klassenzimmern und einem Gruppenraum eingeweiht werden. Nun wollen wir als Schule und Gemeinde dieses Jubiläum am 15. Juni 2013 feierlich begehen. 

Sicher haben Sie aus Ihrer Schulzeit oder der Schulzeit Ihrer Kinder noch Dokumente, die Sie der Schule für eine Ausstellung zur Verfügung stellen könnten. Selbstverständlich bekommen Sie diese nach dem 15. Juni wieder zurück. Wir denken dabei natürlich an Einschulungsfotos vom ersten Schuljahr 1962/63 bis heute, Fotos von besonderen Ereignissen, Schiefertafeln oder Hefte, Produkte des Handarbeitsunterrichts usw. Die Fotos werden wir mit einem speziellen Fotoscanner kopieren, sodass die fotografischen Originale schnell wieder zurückgegeben werden können. Alle Dokumente nehmen wir gerne dienstags von 8 – 13 Uhr entgegen, an anderen Tagen nach vorheriger Anmeldung. Es können ausstellungswürdige Gegenstände auch in den Rathäusern in Bad Niedernauer, Bieringen, Frommenhausen, Obernau und Schwalldorf zu den ortsüblichen Sprechzeiten abgegeben werden. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihren Fundstücken.
 

Wir freuen uns auf Ihr reges Mitgestalten des Schuljubiläums
                                                                                               Kirsten Stiegler und Regina Neef

 


Die Viertklässler der Grundschule Bad Niedernau als Naturforscher -

Ein erlebnisreicher Vormittag  mit dem Ökomobil des Regierungspräsidiums Tübingen

Am 18. März trafen wir uns (die Viertklässler) um 9.00 Uhr auf dem Parkplatz oberhalb des Kurparksees mit dem dreiköpfigen Team des Ökomobils. Nach einem kurzen Spiel auf dem Parkplatz, bei dem wir unsere Teamfähigkeit beweisen sollten, bekamen wir Einlass ins Ökomobil.

Das Ökomobil ist ein Lastwagen, der in seinem Inneren Vierergruppentische mit Bänken für  24 Kinder beherbergt. Außerdem die komplette Ausrüstung, die jedes professionelle Forscherlabor zu bieten hat. Nämlich für jedes Kind: Mikroskope, Reagenzschälchen, Siebe, Kescher, Lupen, Bestimmungsbücher...

Ausgerüstet mit kleinen Plastikwannen, Sieben, Pinsel und gebogenem Löffel machten wir daran, das Kurparkgewässer zu erforschen. Doch bevor es losging, lernten wir noch die Grundregeln jedes Naturforschers: das sind die drei LLL, die soviel bedeuten wie, leise – langsam – lieb! Diese Verhaltensregeln wollten wir unbedingt bei unseren Forschungsarbeiten berücksichtigen.

Interessante kleine Wasserbewohner beförderten wir mit Hilfe des gebogenen Löffels vorsichtig in die mit Wasser gefüllte Wanne.

Weil es andauernd regnete und die Uferböschung sehr schlammig und glitschig war, mussten wir dabei wirklich sehr aufpassen, dass wir nicht selber baden gingen.

Nach einer Weile fanden wir auch vier Grasfrösche, die wir behutsam in zwei Aquarien beförderten, um sie etwas genauer zu betrachten und ein paar kleine Skizzen zu zeichnen. Da wir bemerkten, dass sich die Frösche sehr unwohl fühlten in den Aquarien, entließen wir sie schnell wieder in die Freiheit.

Nachdem wir einige Kleinlebewesen des Kurparksees in unseren Wannen gesammelt hatten, stiegen wir wieder in unser mobiles Forscherlabor und durften die Tierchen mit den Mikroskopen betrachten und mit den Bestimmungsbüchern benennen. Wir bewunderten: Kleinlibellenlarven, Posthornschnecken, Schlammschnecken, Rollegel, Vielaugenstrudelwürmer, Wasserasseln und Wassertreter.

Der Höhepunkt des Vormittages war, als wir eine Kleinlibellenlarve mit einem Beamer, der an ein Mikroskop angeschlossen war, an der Wand live beobachten durften. Das Tier, das in natura 1 cm lang ist, war an der Wand plötzlich 1 Meter lang!! Wir waren wirklich sehr beeindruckt, wie so ein kleines Tier toll ausgestattet ist. Sogar mit einer Zangenmaske, die das Tier bei der Nahrungssuche ausfährt. 

Nach den Untersuchungen brachten wir alle Tierchen wieder zurück in den See und säuberten unsere Gerätschaften.

Zum Schluss bekamen wir alle eine Urkunde und ein sehr schönes Klassenfoto geschenkt, das jetzt einen Ehrenplatz in unserem Klassenzimmer bekommt. Mit einem tosenden Applaus verabschiedeten wir uns von dem Team.

Total schmutzig, nass, durchgefroren aber schlauer als vorher machten wir uns um 12.30 Uhr wieder auf den Weg zur Schule.


Froschtag und Messtag

Am 12.4.13 sind wir von der Schule in den Kurpark gelaufen. Aber wir sind nicht irgendwie dahin gelaufen, sondern wir wollten einen Kilometer abmessen. Wir haben es mit einem 50-Meterband gemacht.  Eine Gruppe hat immer gemessen und mit Kreide Striche auf die Straße gemacht. Die anderen Kinder mussten schätzen, wie weit 50 m sind. Am Kurpark waren es dann 1000 m. Dort haben wir erst einmal die Frösche aus den Eimern hinter dem Krötenzaun gesammelt und zum Teich getragen. Wir mussten alles in eine Liste eintragen. Manche Eimer waren voller Frösche. Es waren 130 Kröten, 3 Bergmolche und 1 Grasfrosch. Auf dem Rückweg haben wir zwei Gruppen gemacht. Eine Gruppe ist gerannt, die andere normal gegangen. Jede Gruppe hat die Zeit gestoppt. Wenn man rennt, braucht man ungefähr 6 bis 7 Minuten für einen Kilometer, wenn man geht sind es 12 bis 15 Minuten. Die Renngruppe schafft also etwa  10 km in einer Stunde, die Wandergruppe 4 bis 5 km. Es war ein echt spannender Tag.

 

Gina und Mimi, Klasse 3


Physiosports Kids in form / Frau Rückle / Klasse 1/2 

Frau Rückle hat mit uns Sport gemacht. Sie ist in der Turnhalle mit uns in den Zoo gereist. Wir mussten auf einem Bein stehen, wie die Flamingos. Dann hat sie uns einen Igelball gegeben und wir mussten auch auf ihm balancieren. Das war ganz schön schwer. Zum Balancieren braucht man auch die Augen und die Ohren, nicht bloß die Arme.  Danach haben wir über die Wirbelsäule gesprochen. Frau Rückle hat uns eine Wirbelsäule mitgebracht. Wir mussten unsere Wirbelsäule strecken wie Giraffen und Blätter von den höchsten Bäumen fressen.

Zum Schluss haben wir einen kleinen Flummiball bekommen. Wir mussten ihn auf einem Becher balancieren und Slalom laufen und einen kleinen Sack auf dem Kopf balancieren. Das war schwierig. Den Flummi haben wir geschenkt bekommen.

 Benedikt, Anna-Lena, Leon


Jugend trainiert für Olympia: Fußball Turnier in Hirrlingen
 


Unsere Bank wird bunt

In den Ferien trafen sich Lenny Schubert, Denni Schweinbenz und Walter Neef um die lange Bank unter dem Pausendach und die Bank unter dem Ahorn zu streichen. Die Bänke waren zuvor von der Zimmerei Robert Müller sauber abgeschliffen worden. Während die Holzbank im Schulhof nur mit einem imprägnierenden Öl eingelassen wurde, bekam die lange Bank endlich Farbe ab. Dabei nahmen die "Anstreicher" die Farbe am Treppenaufgang auf und verwendeten Türkis, ein helles und ein dunkles Grün. Außerdem wurden auch noch einige Stützen des Pausendachs überstrichen. Die Aktion musste während der Ferien stattfinden, damit die Farbe gut durchtrocknen konnte.                                                                                                  Regina Neef

     

Jubiläumsfest am Samstag, 15.Juni 2013

 

Schulnachrichten

Mit einem großen Fest, haben wir letzten Samstag unser 50-jähriges Schuljubiläum gefeiert. Es ist auch deshalb so rund geworden, weil Viele zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

Deshalb möchte ich mich bei allen Mitwirkenden ganz herzlich bedanken.

Natürlich zuerst einmal bei den Schulkindern, die mit ihren Beiträgen den Festakt zum Erlebnis machten. Hier wurden musikalische und schauspielerische Fähigkeiten gezeigt. Dank auch an Frau Niethammer, die die Theatergruppe leitete. Durch den unermüdlichen Einsatz der Eltern waren Bühne und Tische aufgebaut und das Bufett eine belagerte Verpflegungsstation. Danke.

Bei den Obernauer und Bieringer Musikern möchte ich mich herzlich für die mitreißende Unterhaltung bedanken. Dadurch kam eine positive, beschwingte Stimmung auf, die vor allem die ankommenden und nach dem Festakt die verweilenden Gäste im unteren Schulhof beeindruckte.

Für die Kinder waren die angebotenen Aktionen auf dem oberen Schulhof so attraktiv, dass sie an allen Spielstationen Schlange standen. Deshalb herzlichen Dank an den Schützen-verein, den Tennisverein, die Freiwillige Feuerwehr, den Freundeskreis BN, die Narrenzunft Stoagrättle und den Förderverein der Grundschule.

Noch lange hätte Herr Eberspächer mit seiner Kutsche fahren können. Dieses besondere Angebot vermittelte den Fahrgästen ein Reiseerlebnis wie im 19. Jahrhundert. So konnten sich die Kinder ganz in die Zeit Kilian von Steiners zurückversetzt fühlen. Dies wird ihnen noch lange in Erinnerung bleiben. Vielen Dank an Herrn Eberspächer und sein Pferd Magnum.

Frau Longhurst mit ihrer Hip Hop Gruppe wie auch Kaisa Marie, norwegische Meisterin in ihrer Altersklasse, mit ihrer Tanzeinlage vermittelten den Gästen die moderne Seite der Unterhaltung.

Besonderen Eindruck bei unseren Besuchern hat auch das „Steinerzimmer“ gemacht. Selbst Herr Niemetz, Leiter des Landesmuseums für Christen und Juden, und Herr Erdmann, ehemaliger Lehrer der Kilian von Steiner Schule in Laupheim und Führer in diesem Museum, haben uns zu dem stilvollen Arrangement gratuliert, dass wir sogar echte „Steiner-Stühle“ gefunden haben. Ich möchte für die Idee eines Steinerzimmers, die Aufarbeitung und die Leihgabe der Stühle Familie Bürkle herzlich danken. Die museumspädagogische Auf-arbeitung hat Frau Rempfer übernommen, die auch viele weitere Ausstattungsgegenstände beigesteuert hat. Vielen Dank auch ihr.

Für unsere Jubiläumsausstellung gab es viele interessante Fundstücke und Bilder aus verschiedenen Familien. Danke auch dafür. Die Bilder sind alle digital erfasst und stehen nun der Projektgruppe Heimatgeschichte des Freundeskreises Bad Niedernau zur Verfügung.

Mit besonderer Freude habe ich auch wahrgenommen, dass viele ehemalige Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters unser Fest besuchten. Und auch Herr Heuschmid hat durch seine Präsenz und seinen Beitrag viele Menschen angesprochen. Herr Wunderle rundete dann unser Fest noch fröhlich ab.

Für Ihr Kommen und Ihre Unterstützung danken wir ganz herzlich

Regina Neef mit Kollegium

Ausstellung im Flur über 50 Jahre Schulgeschichte

 

Historisches Schulzimmer mit alten Bänken

 

Beim Eintreffen werden die Gäste der Jubiläumsfeier von der Jugendkapelle des Obernauer Musikvereins mit fetzigen Melodien empfangen.

 

Schülerinnen und Schüler begrüßen die Festgäste.

Alle Schülerinnen und Schüler begrüßen die Gäste mit einem schwungvollen, selbstgedichteten Lied.

   

  Das Publikum ist begeistert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schulleitern Frau Dr. Regina Neef heißt alle Gäste herzlich willkommen.

Die Streicherklasse der Schule tritt beim Festakt auf.

 

   

Herr OB Stefan Neher spricht ein Grußwort

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Das Fest zum 50sten Bestehen des Schulhauses würdigt auch den einzigen Ehrenbürger Bad Niedernernaus, Kilian von Steiner, durch die Umbenennung der Schule in Kilian-von-Steiner-Schule. 

Kilian von Steiner (1833-1903) war das achte von zwölf Kindern der  Familie Viktor (1790-1865) und Sophie (1800-1866) Steiner aus Laupheim.

 

Die Theater-AG spielt einige Szenen aus dem Leben der Familie Steiner. Hier empfiehlt Freund Berthold Auerbach den Steiners die leerstehende Villa Niemeyer in Niedernau als Sommerresidenz zu erwerben.

Herr Steiner verabschiedet sich von seiner Familie in Niedernau und eilt nach Stuttgart zurück.

 
 

Mit der Kutsche geht's zur Sommerresidenz von Kilian von Steiner und wieder zum Schulfest.

 

Die Orginalstühle der Sommerresidenz von Kilian von Steiner in Niedernau ließ Familie Bürkle neu aufarbeiten und schenkte sie der Schule anlässlich der Namensgebung Kilian-von-Steiner-Schule.

 

Ehemaliger Rektor Heuschmid im "Steinerzimmer"

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss unterhält Herr Wunderle das Publikum mit einer Englischstunde.

   

 

 

Das Theaterstück - Kilian von Steiner in Bad Niedernau

Szenen zu Kilian von Steiner

Erdacht und gespielt von Florian Biesinger, Sophie Fischer, David Hutner, Christin Imbronjev, Sina Lohmüller, Yade Oguztürk, Lenny Schubert, Thomas Sommer und Josse Stäbler unter Leitung von Frau Niethammer und Frau Neef

1.Auftritt

Diener

 

 

Ich stelle Ihnen nun die Familie Kilian von Steiner vor!

Hier kommen: Herr Kilian von Steiner mit seiner Frau Clothilde.

Und schon kommen die Söhne Viktor und Adolf Wohlgemuth.

Mut

Genannt Mut

Diener

Und die reizenden Töchter Lizzy, Emmy und Lin.

Berthold Auerbach ist ein gern gesehener Gast im Hause Steiner.

Alle sitzen bei Tisch

Diener

Und ich, der Diener!

Und was kann ich Ihnen reichen?

Auerbach

Einen Mocca und einen Kirschkuchen, bitte!

Steiner

Ich hätte bitte auch gerne einen Mocca und einen Kirschkuchen.

Fr. Steiner

Dasselbe bitte auch für mich.

Viktor

Geben Sie mir bitte einen Mocca und eine Sahnetorte!

Mut

Und für mich eine Cola!

Lizzy

Puh, das gibt’s doch noch gar nicht!

Diener

Was wünschen Sie dann?

Mut

Dann halt eine Limonade.

Diener

Und für die Töchter wie immer Marmorkuchen und ein Glas Milch. Das habe ich schon serviert.

Alle Mädchen

Das schmeckt am besten.

Steiner

Baruch ata adonaj elohejnu melech ha’olam

Alle

Gelobt seist du, Ewiger, unser Gott, König der Welt.

Auerbach

Ich ging neulich in Niedernau spazieren. Romantisches Niedernau! Ich habe über meine neuen Dorfgeschichten nachgedacht.

Kilian

Kann nicht malen, kann nicht dichten

Keiner Schönheit Werk verrichten

Eins versteh ich, kann Eins lehren:

Echte Schönheit still verehren.

Auerbach

Ja, Schönheit mein Freund, in Niedernau findet man echte Schönheit.

Fr. Steiner

Ist in Niedernau nicht das bekannte Heilbad, das so gut für die Gesundheit sein soll?

Alle Mädchen

Oh ja, das Heilbad

Auerbach

Ganz recht, das Kurbad hat einen ausgezeichneten Ruf. Selbst unser König hat Niedernau besucht.

Steiner

In meiner Studierzeit war ich oft in Niedernau.

Auerbach

Niedernau ist ein wirklich schöner Ort.

Seit einiger Zeit steht am Waldrand eine Villa zum Verkauf.

Die hat früher dem Tübinger Professor Niemeyer gehört.

Wäre das nicht etwas für Sie, mein lieber Freund?

Alle Mädchen

Jaaaaaaaaa, Niedernau!

Steiner

Ach ich weiß nicht, ich habe so viele Geschäfte zu erledigen.

Fr. Steiner

Das ist es ja! Du brauchst dringend einmal Erholung. Du arbeitest einfach zu viel! Denk an deine Gesundheit!

Kinder

Genau, und du brauchst auch einmal Zeit für uns!

Steiner

Gibt es dort auch ein Postamt?

Auerbach

Aber ja, Niedernau hat ein Postamt. Und Niedernau ist auch leicht mit der Eisenbahn zu erreichen.

Fr. Steiner

Wäre das Haus auch groß genug für uns?

Auerbach

Aber gewiss! Sie sollten sich die Villa unbedingt einmal ansehen!

Emmy

Herr Papa, wir könnten doch mal hinfahren!

Lizzy

Nehmen wir dann die Eisenbahn?

Lin

Ich bin noch nie mit der Eisenbahn gefahren!

Viktor

Herr Auerbach, gibt es in Niedernau Wald? Ich möchte auch mal im Wald spielen oder angeln!

Auerbach

Niedernau ist umgeben von Wald und im lieblichen Tal fließt der Katzenbach und auf dem Neckar sieht man noch Flößer fahren.

Steiner

Da müsste ich mich wohl mit dem Bürgermeister treffen. Ich schicke ihm sogleich ein Telegramm!

Der Diener nimmt das Telegramm entgegen und bringt nach kurzer Zeit die Antwort des Bürgermeisters.

Steiner

Der Bürgermeister empfängt mich Montag in zwei Tagen!

Fr. Steiner

Da gehen wir alle mit!

Alle

Au, ja, das ist mal eine Abwechslung!

Einfrieren-Diener: Und jetzt fahren alle mit der Bahn nach                         Niedernau.

Alle verlassen die Tafel. David und Christin stellen die Bank zur Seite, Auerbach und Frau Steiner stellen ihre Stühle zum Tisch, Sina nimmt den Leuchter, Yade zieht das Tischtuch weg. David und Thomas stellen sich zur Lokomotive, Josse schnappt alle Koffer. Alle steigen in folgender Reihenfolge in den Zug: Steiner, Frau Steiner, Lizzy, Emmy, Lin. David und Thomas schieben gemächlich den Zug bis in die Mitte (Flöten / Geige: auf der Schwäbschen Eisenbahna).

Der Diener schnappt die Koffer und schleppt sie hinterher.

Fr. Steiner

Ach wie schön doch die Landschaft ist!

Steiner

Ja, liebe Frau, hier könnte ich zur Ruhe kommen.

Emmy

Es ist toll mit der Eisenbahn zu reisen!

Lin

Es geht viel schneller als mit der Kutsche!

Lizzy

Es ist richtig aufregend!

Auerbach

Und hier durchfahren wir gerade die engste Stelle des Neckartals: die Porta Suebica, die Schwäbische Pforte.!

Fr. Steiner

Das Reisen mit der Eisenbahn war eine gute Entscheidung. Es ist sehr bequem!!!

Einfrieren – Diener: Uff! Es ist sehr bequem – für die Herrschaften!!!

Der Zug führt bis hinter die Sprossenwand. Florian, David u. Thomas nehmen ihre Plätze ein.

Und gleich geht’s zum Bürgermeister!

 

2.Auftritt – Beim Bürgermeister

Steiner

Ich habe von Herrn Auerbach gehört, dass in Niedernau eine Villa zum Verkauf ansteht.

Bürgermeister

Ja, seit dem Tod des geschätzten Herrn Professors Niemeyer steht das Haus leer.

Steiner

Meine Frau lässt fragen, wie viele Zimmer die Villa hat.

Bürgermeister

Das Haus hat 28 Zimmer und genügend Platz für Erweiterungen.

Wie ich von Herrn Auerbach gehört habe, haben Sie 5 Kinder. Das müsste Ihnen reichen.

Steiner

Wir haben häufig Gäste, aber ich denke, es reicht tatsächlich.

Wir werden vor allem die Sommermonate hier verbringen!

Dann lassen Sie uns also das Geschäftliche regeln!

Bürgermeister

Die Villa kostet eine Million Goldmark.

Steiner

Ein stolzer Preis!

Auerbach

Aber eine Besonderheit ist sie schon. Könnte Herr Steiner auch noch ein Grundstück dazukaufen?

Bürgermeister

Oh ja, das käme uns sehr gelegen. Wir müssen nämlich unsere Kirche erweitern und dabei haben wir uns etwas übernommen.

Steiner

Wäre Ihnen mit 30.000 Goldmark geholfen?

Bürgermeister

Aber Herr Steiner! Ich weiß gar nicht was ich sagen soll!

 

Steiner

Also hier das Geld für unser Haus und hier die Spende. Aber um eines möchte ich Sie noch dringlichst bitten: Ich möchte nicht, dass meine kleine Unterstützung öffentlich gemacht wird. Ich bitte um absolutes Stillschweigen!

Bürgermeister

Das sichere ich Ihnen zu! Hier der Schlüssel.

Und Sie, Herr Auerbach, Sie könnten Herrn Steiner zur Villa führen.

Auerbach

Mit Vergnügen und Auf Wiedersehen!

Steiner

Ich kann mich auf Sie verlassen!

Auf Wiedersehen!

Einfrieren – Diener: Erholung beim Angeln!

Lenny schiebt den Tisch an die Seite, Thomas und Florian tragen die Stühle weg.

 

3. Auftritt

Alle werfen gleichzeitig die Angel ins Wasser!

Steiner

Welche Ruhe!

Mut

Wenn nicht gleich ein Fisch anbeißt wird mir langweilig!

Viktor

Ach Herr Bruder, seien sie doch geduldig!

Diener

Herr Steiner, ein Telegramm aus Stuttgart, von der Württembergischen Vereinsbank!

Steiner

Aber nicht jetzt!

Diener

Es ist dringend!

Steiner

Steiner übergibt ohne Kommentar seine Angel an Auerbach und öffnet das Telegramm. Oh je! Bitte telegrafieren sie gleich zurück!

Einige Momente der Ruhe! Niemand redet!

Diener

Herr Steiner, wieder ein Telegramm von den Mauserwerken in Oberndorf!

Steiner

Steiner übergibt ohne Kommentar seine Angel an Auerbach und öffnet das Telegramm. Interessant! Interessant! Nehmen Sie meine Antwort bitte gleich mit!

Einige Sekunden genießen wieder alle die Ruhe!

Kinder, habt ihr was gefangen?

Mut

Ja, ein Neunauge!

Victor

Ich habe eine Forelle gefangen! Die kann unsere Emma heute abend zubereiten.

Steiner

Ganz aufgeregt! Ich glaub bei mir hat auch etwas angebissen!

Diener

Entschuldigung! Dieses Telegramm ist für Sie aus Göppingen von der Württembergischen Metallwaren-fabrik eingetroffen!

Steiner

Herr Auerbach, bitte übernehmen Sie!

Steiner gibt die Angel Viktor und rennt davon. Alle frieren ein.

 

Diener

Mit der Ruhe ist’s vorbei. Da haben’s die Damen doch gemütlich im Garten.

Auerbach, Viktor und Mut holen die Stühle und das Gartentischlein und stellen die Rosen auf!

4. Auftritt

Fr. Steiner

Ist es nicht herrlich in unserem Garten?

Emmy

Hier kann ich richtig toll spielen.

Lizzy

Es duftet so herrlich nach Rosen.

Diener

Ihr Nachmittagstee ist in der Laube gerichtet! Haben sie noch Wünsche?

Fr. Steiner

Nein, danke! Aber vielleicht gehen Sie meinem Gatten zur Hand. Er kommt nicht einmal hier richtig zur Ruhe.

Diener

Gut, dann ziehe ich mich zurück!

Lin

Liebe Frau Mutter, darf ich nächsten Sonntag zum Tanztee ins Badhotel gehen?

Fr. Steiner

Wo denkst du hin! Du bist noch viel zu jung. Das würde Herr Vater niemals erlauben.

Lin

Die Sophia aus der Badstraße die darf! Ich darf nie ausgehen! Das ist gemein!

 

Fr. Steiner

Ach Lin! Am Ende verdreht dir ein junger Student noch die Augen!

Lasst uns den Garten genießen! Hört ihr wie schön die Amsel singt?

Emmy

Ich habe das Amselnest entdeckt, es ist dort in dem Mammutbaum!

Lin

Der Sommer sollte nie vergehen!

Lizzy

Hier in Niedernau ist es wirklich besonders schön.

Emmy

Es gibt aber schon auch arme Leute hier in Niedernau.

Fr. Steiner

Ja, ja! Die gibt es überall. Habt ihr gehört? Herr Papa hat mal wieder Geld für ein Kommunionkleid gegeben. Die arme Magda hätte sonst in ihren alten Kleidern am Sonntag zur Kirche gehen müssen.

Lizzy

Ja, Vater denkt immer auch an andere Leute. Er hat ein großes Herz!

Fr. Steiner

Ihr könnt wirklich stolz auf euren Herrn Vater sein!

Eine kurze Pause entsteht. Herr Steiner kommt ganz außer Atem vorbei und klärt seine Familie auf:

Steiner

Ich muss dringend nach Stuttgart. Der König braucht meinen Rat, wir wollen ein Literaturarchiv eröffnen. Das Schiller-Nationalmuseum in Marbach!

Rennt ohne eine Antwort abzuwarten davon!

Fr. Steiner

Seufzend! Überall braucht man seinen Rat!

Lin

Frau Mutter, wenn ich nicht zum Tanztee darf, könnten wir dann nicht ein Fest hier feiern, mit Musik und ganz vielen Gästen!.

Fr. Steiner

Ja, dann könnte Vater auch seine alten Freunde aus Tübingen einladen.

Emmy

Au ja, wir machen ein großes Fest und laden all unsere Freunde ein!

Diener: Es ist schön zu sehen: Alle Geladenen sind  gekommen!

 

   

Warum trägt unsere Schule seit Juli 2013 den Namen Kilian von Steiner?

Nach langen Jahren mit dem Namen Grundschule Bad Niedernau und im Zusammenhang mit dem 50-jährigen Schuljubiläum haben die Elternschaft und das Lehrerkollegium beschlossen, der Schule durch eine neue Namensgebung eine besondere inhaltliche Ausrichtung zu geben. Wir haben uns nach gründlicher Information für den Namen Kilian-von-Steiner-Schule entschieden. Ein Antrag an den Ortschaftsrat Bad Niedernau wurde positiv entschieden und auch der Gemeinderat Rottenburg hat am 19.04.2013 diese Namensgebung bewilligt.

Dr. jur. Kilian von Steiner war ein weithin geachteter jüdischer Bankier, der 1871 eine am Waldrand gelegene Villa als Sommerresidenz in Niedernau erwarb, das zu jener Zeit ein in Württemberg bekanntes und viel besuchtes Kurbad war. In dem zur eindrucksvollen Villa gehörenden Waldgrundstück lassen sich auch heute noch Spuren einer imposanten Parkanlage entdecken.

Kilian von Steiner trat nicht nur in seinem Geburtsort Laupheim als großzügiger Wohltäter auf. Er unterstützte auch arme Bürger des Ortes und spendete Geld zur Renovierung der Konradskirche und zum Bau des Pfarrhauses. Dabei war ihm allerdings immer wichtig, dass seine Spenden nicht öffentlich gemacht wurden. „In Anerkennung für die vielen Wohltaten“ wurde er deshalb am 28. Juli 1891 vom damaligen Niedernauer Gemeinderat zum Ehrenbürger erklärt.

Kilian von Steiner steht für Werte, die durchaus auch schon Grundschulkindern vermittelt werden können. Das sind z. B.:

Ø     Toleranz gegenüber Andersgläubigen

Ø     Bildung als Schlüssel zur Integration

Ø     Interesse an und die Förderung von Literatur und Kunst und

Ø     eine sozialethische Grundhaltung.

Seit Juli ist unsere Kilian-von-Steiner-Schule die einzige Grundschule die seinen Namen trägt.


Mission Olympic - Der Springende Punkt

Letzten Freitag waren pünktlich um 11 Uhr nicht nur alle Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen sondern auch fast alle anwesenden Eltern in Schwung. Für eine Stunde hatte sich Frau Baur eine Vorführ- und Mitmachaktion ausgedacht. Bei fetziger Musik bewegte sich die ganze Schulgemeinde mit einem Seil und führte anschließend kräfteraubende Fitnessübungen ebenfalls mit dem Seil aus. Die Klassen 1/2, 3 und 4 führten anschließend ein abwechslungsreiches Programm mit zirkusreifen Übungen vor, das alle erstaunte und mitriss. Auch die Einradgruppe zeigte eine selbst choreografierte Einlage. An diesem Vormittag kamen alle in's Schwitzen und auch die Zähler des Mission Olympic Teams waren von der Vorstellung restlos begeistert.

 Neben vielen Übungen mit dem Seil hatte jede Klasse ein eigenes Programm zusammengestellt, das die Bewunderung aller Erwachsenen fand.

                          

 

Auch am Samstag waren ca. 40 Kinder und ihre Eltern mit Frau Baur beim 24-Stundenlauf in Rottenburg am Start. Teilweise waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon mit dem Fahrrad angefahren. Um 17 Uhr war es soweit. Der Olympiasieger Dieter Baumann startete den Lauf. Die Strecke führte vom Marktplatz, die Marktstraße über die Josef-Eberle-Brücke am Neckar entlang zur Moritz-Kirche und zurück über die Obere Brücke entlang der Königsstraße zu Start und Ziel. Eine Runde betrug 1 km. Viele Zuschauer bildeten eine Menschenkette, die Wasser in Eimern vom Neckar zum Marktplatz transportierte, um dort eine brennende Hütte zu löschen. Manch einer von uns bekam während des Laufs eine unfreiwillige Dusche. Bei den sommerlichen Temperaturen war dies mitunter auch eine willkommene Abkühlung.

Nach einer Stunde Laufzeit kamen unsere Sportlerinnen und Sportler wieder glücklich im Ziel an. Gemeinsam hatten sie 190 Runden geschafft. Das war ein voller Erfolg.

So konnten auch wir zum Gewinn des Prädikats "Deutschlands aktivste Stadt" beitragen.

Birgitta Baur und Regina Neef


Lesung von Sigrid Früh

Im Zusammenhang mit den Heimattagen Rottenburg erzählte die bedeutende Märchenforscherin Sigrid Früh am 12. Juli den Kindern der ersten und zweiten Klasse und nach der Pause den Dritt- und Viertklässlern Märchen. Mit temperamentvollen Armbewegungen und zwei lebhaften Äuglein zog die bekannteste Märchenerzählerin Deutschlands ihre jungen Zuhörer/innen mit ihren frei vorgetragenen Geschichten in Bann. Dabei wurde sie liebvoll von ihrem Mann unterstützt. Alle Schülerinnen empfanden die vorgetragenen Märchen spannend und lehrreich und unterhielten sich mit der Erzählerin ganz offen.

Frau Früh erzählt vor den Erst- und Zweitklässlern und wird dabei von ihrem Mann unterstützt. Auch die Dritt- und Viertklässler lassen sich von der Erzählweise von Frau Früh faszinieren.

Regina Neef


 

 

 

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